14. März 2017

     

       

Die Sonderausstellung „Bist Du noch ganz frisch? – Körperkultur aus Automaten“ wird gerade abgebaut, um Platz für die nächste Ausstellung im Deutschen Automatenmuseum – Sammlung Gauselmann auf dem Gelände des Schlosses Benkhausen zu schaffen.
Sie ist betitelt „Music for Millions – Jukeboxen aus fünf Jahrzehnten“ und ab Dienstag, 14. März bis zum 28. Mai an der Schlossstraße 1 zu besichtigen.

Kuratorin Jessica Midding hat rund 40 Jukeboxen zusammengestellt, die die Zeit  von 1935 bis 1977 widerspiegeln. Es handelt sich sowohl um deutsche aber vorwiegend um amerikanische Raritäten.


Die Exponate sind allesamt aufwendig restauriert und repariert worden. „Diese Geräte brauchen sehr viel Liebe und sind von uns mit großer Sorgfalt wieder hergerichtet worden. Schließlich sollen sie auch technisch in möglichst einwandfreiem Zustand sein“, sagt  Museumsleiter Sascha Wömpener, der zum Frühlingsbeginn zu dieser neuen Präsentation nach Benkhausen einlädt.

 

Die 42 Jahre Entwicklungsgeschichte sollen auch dokumentieren, wie sich der Geschmack in dieser Zeit verändert hat. Eine Münze in den Schlitz zu werfen und sich durch Knopfdruck einen Song auszusuchen – das war vor ein paar Jahrzehnten nichts Außergewöhnliches.


Zu sehen, wie sich Schallplatte und Tonarm aufeinander zubewegen und zu hören, dass der gewünschte Titel erklingt –  das fasziniert heute genauso wie damals. All dies ist in dieser Präsentation anschaulich zu erleben und lässt sicherlich den ein oder anderen wieder an längst vergessene Zeiten denken.


In der Ausstellung veranschaulichen die verschiedenen Musikbox-Modelle nicht nur die Entwicklung der Technik, sondern auch die des Designs sowie den Musikgeschmack der jeweiligen Zeit.


Hersteller wie Wurlitzer, Rock-Ola, AMI, Seeburg oder auch Mills verweisen mit ihren Modellen auf die Glanzzeit der Jukebox. So wurde sie nicht nur zum Relikt, sondern auch zum Kultobjekt mit kulturhistorischem Wert.
Der Besucher kann sich auf eine Reise durch die Geschichte der münzbetriebenen Musikautomaten von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre begeben.

      

Techniker Josef Herb, der gerade mithilft, die neue Ausstellung

vorzubereiten und die Musikbox für dieBesucher herrichtet.

Josef Herb, Matthias Diekmann und Ingo Rosenbrock, alle drei

Techniker aus der Museumswerkstatt, müssen kräftig mit anpacken.
 

 

 

   14. März bis 28. Mai 2017

   
       
                                                                            

Eine Münze in den Schlitz zu werfen und sich durch Knopfdruck einen Song auszusuchen – das war vor ein paar Jahrzehnten nichts Außergewöhnliches. Zu sehen, wie sich Schallplatte und Tonarm aufeinander zubewegen und zu hören, dass der gewünschte Titel erklingt – das fasziniert heute genauso wie damals.


In der Ausstellung veranschaulichen rund 40 Modelle aus US-amerikanischer Produktion nicht nur die Entwicklung der Technik, sondern auch die des Designs sowie den Musikgeschmack der jeweiligen Zeit.


Hersteller wie Wurlitzer, Rock-Ola, AMI, Seeburg oder auch Mills verweisen mit ihren Modellen auf die Glanzzeit der Jukebox. So wurde sie nicht nur zum Relikt, sondern auch zum Kultobjekt mit kulturhistorischem Wert.


Begeben sie sich auf eine Reise durch die Geschichte der münzbetriebenen Musikautomaten von den 1930er- bis in die 1970er-Jahre.

       
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