Teil 9
In Teil 9 stellen wir konkrete Fragen an Museumsleiter Sascha Wömpener: "Soll die Sammlung noch weiter wachsen?", "Welche Automaten wünschen Sie sich noch für die Ausstellung?" und "Wo kommen die Automaten eigentlich her?"
Teil 9
In Teil 9 stellen wir konkrete Fragen an Museumsleiter Sascha Wömpener: "Soll die Sammlung noch weiter wachsen?", "Welche Automaten wünschen Sie sich noch für die Ausstellung?" und "Wo kommen die Automaten eigentlich her?"
Neue Exponate müssen sorgfältig inventarisiert und in die Sammlung eingeordnet werden, damit sie später gut auffindbar sind. Die Sammlung wächst nur noch vereinzelt. Wichtig ist vor allem die Qualität der Stücke: Je originalgetreuer ein Automat ist und je mehr Geschichte er mitbringt - etwa, wo er früher stand oder wie er genutzt wurde - desto wertvoller ist er für die Sammlung. Solche Exponate sind sowohl für Sonder- als auch für Dauerausstellungen besonders interessant.
Es gibt noch einige wenige Meilensteine der Automatengeschichte, die in der Sammlung fehlen. Besonders wünschenswert wären der „Merkur“-Schokoladenautomat - schon allein wegen seines Namens - von Ludwig Stollwerck sowie die berühmte „Liberty Bell“ von Charles Fey - ein Schlüsselobjekt für die gesamte Branche.
Der Automat muss in den festgelegten Sammlungszeitraum passen, also aus den 1880er- bis in die 1980er-Jahre stammen. Außerdem sollte er thematisch in die Sammlung passen, sich in gutem, möglichst originalem Zustand befinden und idealerweise ein bedeutendes Beispiel der Technik- oder Designgeschichte sein. Auch eine interessante Geschichte zum Hersteller kann ein wichtiges Kriterium sein.
Manchmal tauchen besondere Stücke bei Privatpersonen auf - auf Dachböden oder in Kellern. Darüber hinaus gibt es ein großes Netzwerk von Sammlern in Europa, über das regelmäßig Kontakte und Hinweise entstehen. Auch Auktionen, Messen und der Austausch mit anderen Museen spielen eine wichtige Rolle bei der Suche nach neuen Exponaten.
Bis der Automat in der Ausstellung steht, ist bereits viel Arbeit geleistet worden: Restaurierung, Forschung zur Herkunft und Geschichte des Automaten sowie die inhaltliche Einordnung in die Ausstellung. Erst dann kann er passend präsentiert werden. Anschließend wird auch die Vermittlung angepasst, zum Beispiel in Führungen oder Sonderausstellungen.
Manchmal tauchen besondere Stücke bei Privatpersonen auf - auf Dachböden oder in Kellern. Darüber hinaus gibt es ein großes Netzwerk von Sammlern in Europa, über das regelmäßig Kontakte und Hinweise entstehen. Auch Auktionen, Messen und der Austausch mit anderen Museen spielen eine wichtige Rolle bei der Suche nach neuen Exponaten.
Bis der Automat in der Ausstellung steht, ist bereits viel Arbeit geleistet worden: Restaurierung, Forschung zur Herkunft und Geschichte des Automaten sowie die inhaltliche Einordnung in die Ausstellung. Erst dann kann er passend präsentiert werden. Anschließend wird auch die Vermittlung angepasst, zum Beispiel in Führungen oder Sonderausstellungen.
Das Museum kann als Ausflugsziel in der schönen Umgebung des Schloss Benkhausen Menschen begeistern, hat aber durch die Abgelegenheit wiederum kaum Laufkundschaft.
Hier ist gezielte Tourismusarbeit entscheidend. Das Museum bewirbt sich aktiv in der Region Teutoburger Wald und im Mühlenkreis, um Besucher aus einem Umkreis von bis zu zwei Stunden Fahrzeit anzusprechen. Die Lage hat auch Vorteile: Viele Gäste verbinden den Museumsbesuch bewusst mit einem Tages- oder Wochenendausflug in ruhiger Umgebung.
Die Zukunft liegt in der Kombination aus digitalem Angebot und persönlicher Vermittlung. Besucher können bereits heute mit dem Smartphone mobile Führungen und Videos nutzen. Gleichzeitig bleiben geführte Rundgänge für Gruppen ein wichtiger Bestandteil. Ziel ist es, digitale Inhalte weiter auszubauen und sie mit persönlichen Führungen zu verbinden - für ein möglichst intensives und lebendiges Eintauchen in die Geschichte der Automaten.