In dieser Ausstellung werden »Tiere« gezeigt, die weder gefüttert noch gestreichelt werden wollen. Sie repräsentieren neben der vielfältigen Beziehung zwischen Mensch und Tier den Innovationsgeist und die technischen Möglichkeiten ihrer Zeit.
Seit dem Ende des 16. Jahrhunderts gab es Bemühungen, Tiere mechanisch nachzubilden.
Mit der Entstehung der Münzautomaten ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweiterten sich die Möglichkeiten, Tier-Automaten zu erschaffen. Dank Serienfertigung war es fortan breiten Teilen der Bevölkerung möglich, sich diese »Tiere« zu Nutze zu machen.
Die Fähigkeiten solcher Automaten waren vielfältig: Vom Schokoladenverkauf, über das Spielen von Musik oder das Testen von Muskelkraft bis hin zur Abgabe von Elektro-Schocks bringen sie noch heute Groß und Klein zum Staunen.